D'ac,
wir haben es verstanden ...
„Ne discutez pas dans les couloirs
! Il y a des gens qui E S S A I E N T de dormir !“ D’ac, wir haben es verstanden.
Also gehen wir in unser Zimmer und setzten unsere Konversation dort fort.
Unser letzter Abend in Paris...
Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht
werde ich am nächsten Morgen von einem Schrei geweckt: „Sch....! Es
ist acht Uhr! Frühstück!“ Oh. Panik bricht in unserem Zimmer
aus. Aber trotzdem schaffen wir es, innerhalb von fünf Minuten ins
Bad zu gehen, uns anzuziehen und unsere im ganzen Zimmer verstreute Sachen
zu packen. Zum Glück geht der Aufzug! Mit etwas Verspätung und
hochroten Köpfen treffen wir vollbepackt im Frühstücksraum
ein. Oh là là! Gerade noch geschafft...
Nach dem Frühstück und
einer kurzen Lagebesprechung machen wir uns auf den Weg zur Métro.
Während die Gruppe fröhlich plaudernd durch die Schranken geht,
suche ich völlig verzweifelt meine Carte Orange. Ob ich sie im Hotel
vergessen habe? Nicht so gut. Oh! Ich habe sie! Jetzt schnell durch und....
Oh. Die Gruppe ist weg. Kurzer Blick auf die Métrokarte......Aha.
Jetzt aber schnell! Im letzten Moment schaffe ich es, in die bereits stehende
Métro einzusteigen. Und da ist auch die Gruppe! Was für ein
Glück!
Nachdem wir zwei Mal umgestiegen
sind, sitzen wir nun in der „ultra-modernen“ Métro in Richtung
Bibliothèque Nationale. „Kommen Sie mal nach vorne ! Diese Métro
hat keinen Fahrer.“ Wie ? Das geht doch gar nicht... Also erheben wir uns
und gehen nach ganz vorne. Tatsache! Man sieht die dunklen Wände,
die Schienen... Ist ja unglaublich! Dennoch überkommt mich ein ungutes
Gefühl. Irgendwie beängstigend.
Am Terminus ausgestiegen sind wir
nun auf dem Weg zur Bibliothek. Noch eine Straße überqueren
und...... wir sind da! „Am besten wir gehen erst einmal nach oben.“ Ok!
Auf geht`s! Leider habe ich vergessen, dass es heute Nacht geregnet hat
und dass die Holzstufen nun „etwas“ rutschig sind.... Im letzten Moment
kralle ich mich an Anika und Lena fest und reiße sie noch fast mit
runter. Peinlich. Hoffentlich hat das keiner gesehen!
Oben angekommen wird kurz etwas zur
Bibliothek erzählt und dann begeben wir uns ans Geländer, um
den tiefer gelegenen Garten zu bewundern. Es ist ziemlich beeindruckend,
die aus dem Urwald stammenden Pflanzen anzusehen. Leider ist es sehr windig,
so dass ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, meine Haare aus
dem Gesicht zu halten. Wenn ich jetzt ein Zopfgummi hätte.... Aber
das ist weg. Genauso wie mein Kartenspiel mit nur noch 31 Karten....
„Können wir denn...?“ Ok. Weiter
geht’s! Auf der anderen Seite der Bibliothek gehe ich diesmal vorsichtig
die Treppen hinunter und komme auch unten an, ohne mir etwas zu brechen.
Müssen wir jetzt rechts oder links herum??? Hmmm.... Kurzer Blick
nach hinten. „Wo lang mü...“ Oh. Wo ist die Gruppe? Nein! Nicht schon
wieder! Und was soll ich jetzt machen? Noch einmal drehe ich mich herum,
um einen letzten Blick auf die Bibliothek zu werfen. Da! Sie stehen alle
noch oben! Also wieder hoch. Etwas erschöpft komme ich oben an und
höre gerade noch: „Wir gehen jetzt runter!“ Ok... Und wieder runter.....
© Photo: N. Geißelbrecht
Der Text wurde von Nina verfasst.
Und hier geht's zur französischen
Beschreibung der Bibliothèque nationale.