Comeniusprojekt "Ursprünge"

Aspekte der Europäischen Identität



Europaprojekt im Erdkundeunterricht der 10. Klassen
EU-Osterweiterung: Polen

Kurzreferat von Nadja (10c)

  • Name aus dem Lateinischen : Res Publica Polonorum (der Staat der Römer), eigentlicher Name ist  Republik Polen
  • Staatswappen ist ein weißer Adler auf rotem Feld, daher die Nationalfarben rot und weiß
  • die Hauptstadt Polens ist Warschau
  • viele historische Städte und Gebäude, die Teil des europäischen, architektonischen  Kulturlebens sind und nicht auf Eroberungen, sondern auf umsichtiges Regieren zurückzuführen sind
  • durch seine zentrale Lage hatte Polen eine sehr schwere Zeit im zweiten Weltkrieg, es starben 11 Mio. Einwohner
  • heute hat Polen 38,5 Mio. Einwohner
  • Polen ist etwas größer als z.B.  Großbritannien oder Italien, es nimmt 3% der Fläche in Europa ein
  • wichtigste Rohstoffe sind: Steinkohle (eine der besten in Europa), Braunkohle, Buntmetallerze, Eisenerze u.v.m. ; zudem ist Polen einer der weltgrößten Erzeuger von Silber

 
Vorteile der Osterweiterung für die EU und Polen
  • dadurch, dass der Staat Polens die   Reform des Sozialwesens übernimmt, spart er viel Geld
  • Polen erlangt eine größere politische Stabilität- einige Probleme lassen sich nur in Kooperation mit der EU lösen
  • Polen erhofft sich, mehr an Entscheidungsprozessen teilhaben zu können
  • die Erschaffung eines Binnenmarktes soll Wohlstand und Gerechtigkeit bringen 
  • für die EU ist Polen mit Abstand der bevölkerungsreichste und ökonomisch wichtigste Kandidat
Nachteile der Osterweiterung für die EU und Polen
  • die Pharmaindustrie wird den EU- Auflagen und Normen nur bedingt standhalten können  -> hohe Geldverluste 
  • die Landwirtschaft Polens muss auf Grund der Konkurrenzfähigkeit verringert werden, und zwar möglichst ohne Entwicklungszeit->Demonstrationen im Land
  • das Sicherheitsrisiko für die EU ist durch die unsicheren Grenzen zu Litauen, Weißrussland und der Ukraine sehr hoch
  • die EU muss das Regierungs- und Verwaltungssystem neuordnen und zudem sind für sämtliche Beitrittskandidaten jetzt schon 32 Mrd. Euro ausgegeben worden, 120 Mrd.  sind geplant

 
Zum Thema Arbeitsmarkt:
 
  • Warum sollten z.B. so viele arbeitslose Polen einwandern, wenn es Menschen aus anderen Ländern mit derselben Arbeitslosenquote nicht im Übermaß tun ?
  • Außerdem nutzen bereits seit 1991 Polen die visafreie Einreise, um außerhalb zu arbeiten; polnische Arbeitskräfte bleiben legal als Saisonarbeiter , illegal in der deutschen  Landwirtschaft und im Hotel- und Gaststättengewerbe, als Werktagsarbeiter oder Schwarzarbeiter in der Bauwirtschaft sowie unangemeldet im Bereich der gewerblich und privat nachgefragten Dienstleistungen 
  • Für das Zustandekommen von diesen illegalen Arbeiten sind in Deutschland die deutschen Arbeitgeber selber verantwortlich
  • Es wird geschätzt, dass die Schattenwirtschaft Deutschland seit 1975 von 59 Mrd. DM auf 602 Mrd. DM 1999 angewachsen ist
  • heutzutage werden Kontrollen immer schwieriger
 
 
Quellen:
http://www.berlin.de
http://www.wsws.org/de/2001/apr2001/pole-a26.shtml   World Socialist Web Site
http://www.ftd.de/osterweiterung   Financial Times Deutschland
http://www.botschaft-polen.de 
http://www.fes.de/organisation/europe/publicat/widienst.html    Friedrich-Ebert-Stiftung
http://home.link-m.de/lora/gegenstp/g991122.htm     Radiosender "Lora München" 
http://www.europa-digital.de/laender/pol/eu_pol/zielweit.shtml - Politik digital
http://europa.eu.int/comm/enlargement/poland/index.htm

Zusammengestellt von: Nadja

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© Susan Wessin - 26/11/2001 Thomas-Mann-Schule Lübeck