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Aspekte
der Europäischen Identität
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Die Amsterdamer Kirchenerklärung: "Die Europäische Union achtet
den Status, den Kirchen und religiöse Vereinigungen oder
Eine der gemeinsamen Wurzeln des heutigen Europa ist das Christentum. Neben den Christen (Protestanten und Katholiken/ Orthodoxe) gibt es in der Europäischen Union eine Vielzahl von Religionen: Muslime, Buddhisten, Hinduisten, Juden, Baha’i (türkische Sekte), Sikhs (indische Religiöse, ähneln den Hindus), chinesische Religionen und andere weniger verbreitete Glaubensrichtungen. In allen Ländern der EU herrscht Religionsfreiheit, allerdings war in Spanien bis 1978 und in Italien bis 1984 der Katholizismus die vorherrschende Staatsreligion. Auch heute noch werden Katholiken in Luxemburg, Portugal, Irland und in Griechenland Orthodoxe stark bevorzugt. In den nördlich gelegenen Ländern
Dänemark, Schweden (bis 1.1.2000) und Finnland ist die lutherische
Kirche Staatskirche (in Finnland auch die griechisch-orthodoxe Kirche).
So bekennen sich die meisten Bürger zum Christentum, das in der EU 82,2% einnimmt, wovon 2/3 Katholiken, das andere Drittel Protestanten sind. Das christlichste Land ist Griechenland mit 98%, gefolgt von Irland, Portugal und Luxemburg mit jeweils 96%. Der prozentuale Wert bei den Nichtreligiösen liegt im Gegensatz zu den Moslems, die nur knappe 2% einnehmen, mit 14,28% erstaunlich hoch. Die meisten Mohammedaner leben in
Frankreich (7,7%) und sind ursprünglich eingewandert.
Außerdem nehmen andere Religionen wie z.B. Baha’i oder die Sikhs nennenswerte 1,46% in der EU ein. Konflikte zwischen den Glaubensrichtungen
sind in Irland anzutreffen. Durch die Eroberung der Engländer in Nordirland,
die der protestantischen Kirche angehören, treten immer wieder Probleme
mit den dem Katholizismus angehörigen Irländern auf.
© Nathalie (10c) Quellen: Patrick Johnstone: Handbuch für Weltmission „Gebet für die Welt“ - Informationen über alle Länder der Erde, Hännsler Verlag. Diercke Weltatlas. Westermann Verlag: Brauschweig. Weiterführende Links:
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© Susan Wessin - 27/12/2001 Thomas-Mann-Schule Lübeck