Comenius-Logo
Comeniusprojekt "Ursprünge - Origini"

Aspekte der Europäischen Identität
Europaprojekt im Erdkundeunterricht der 10. Klassen


 
Die Europäische Union und der Welthandel

Der Handel ist das Lebenselixier der europäischen Wirtschaft. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission hängen 10 bis 12 Millionen Arbeitsplätze - d.h. jeder zehnte - direkt vom Export ab. Mit diesen Exporten in alle Welt werden 9% des Wohlstands der Union, ausgedrückt in ihrem Bruttoinlandsprodukt, erwirtschaftet. 

Die Europäische Union selbst ist die größte Handelsgemeinschaft der Welt. Sie vereinigt gut zwei Fünftel des gesamten Welthandels auf sich, und damit mehr als jeder ihrer beiden Hauptkonkurrenten, die Vereinigten Staaten und Japan. Dieser Handel bleibt immer weniger auf sichtbare Posten wie Autos, Textilien und Computer beschränkt - zu den wachstumsintensivsten Sektoren zählen Leistungen wie Bank- und Versicherungsgeschäfte und Telekommunikation. 
 
 

Die Entwicklung des Exports und Imports : 1993 – 1998 – 2000

1993 hatte die EU mit 20% den höchsten Anteil am Export. Es wurden hauptsächlich Fahrzeuge, Elektrotechnik und Konsumgüter exportiert. Die USA hatte mit dem Export von Elektrotechnik, Maschinenbau und Konsumgütern einen Anteil von 16,3%. Afrika, Asien, Russland und Australien waren durch die Ausfuhr von Rohstoffen, überwiegend von Erdöl mit 45,6% beteiligt. Japan hatte einen Anteil von 8,2% und die EFTA (Europäische Freihandelsvereinigung: Island, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein) von 7,4%.

Beim Import hatten die USA mit 20,4% den höchsten Anteil. Sie importierten hauptsächlich Elektrotechnik, Fahrzeuge und Konsumgüter. Die EU importierte Holz, Metalle und Erdöl und hatte damit einen Anteil von 19,2%. Afrika, Asien, Russland und Australien waren durch die Einfuhr von Elektrotechnik, Konsumgütern und Fahrzeugen mit 43,6% am Import beteiligt. Japan hatte einen Anteil von 12,7% und die EFTA hatte einen Anteil von 6,6%.

1993 wurde aus den USA und aus Japan mehr importiert als in diese Länder exportiert

Quelle: http://europa.eu.int/en/comm/dg10/infcom/euromove/w-trade/de/trade.htm



Außenhandel 1998 (pdf Datei 50KB)

1998 stammten 40% der Exporte und 38% der Importe aus den Ländern der EU, inkl. Deutschland. 
Zum Vergleich: 
USA Exporte: 13,8 % - Importe: 16,4%
Japan Exporte: 6,5 % - Importe: 5,4 %


Welthandel 2000

Die EU hält weiterhin einen Anteil von 40% an den Weltexporten. 
Bei den USA gab es bei den Exporten einen Anstieg auf  17,3% im Jahr  2000, während Japan von 10% (1993) auf 7,5%  gefallen ist. 
Bei den sonstigen Ländern hat sich mit rund 40% der Anteil an den Weltexporten gehalten, allerdings hat es Verschiebungen gegeben. So ist China mit Hongkong auf deutlich über 6% gestiegen, gegenüber 2,5% in 1993. Gestiegen ist auch der Anteil der sogenannten Tigerstaaten (Taiwan, Malaysia, Singapur etc.). Gesunken sind die Anteile von Afrika und dem Mittlerem Osten.
Die Importe spiegeln ein ähnliches Bild wider.

Die größten Handelsnationen der Welt (iwd, 50/2001)

TOP TEN (30,4 KB)

Quelle:  http://www.iwkoeln.de/IWD/I-Archiv/iwd50-01/i50-01-6.htm

Für viele EU-Länder sind die USA ein wichtiger Absatzmarkt:

Exporte in die USA (30,4 KB)





Quelle: iwd: Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (50/2001)

© Juliane und Christina (10a)





Quellen: 
http://europa.eu.int/en/comm/dg10/infcom/euromove/w-trade/de/trade.htm
http://www.iwkoeln.de/IWD/I-Archiv/iwd50-01/i50-01-6.htm
 


 
Zurück zur Startseite des Europaprojekts
© Susan Wessin - 15/12/2001 Thomas-Mann-Schule Lübeck