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Aspekte
der Europäischen Identität
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Geografische Lage
Das eigentliche Referat befasst sich mit 2 Schwerpunkten, die nach einem EU- Beitritt zu großen Problemen werden könnten. Dies ist zum einem die Situation auf dem Arbeitsmarkt und zum anderen die Landwirtschaft. Situation auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt Befürchtungen, dass viele Tschechen nach einem EU- Beitritt ihren Arbeitsplatz in Deutschland suchen werden. Die Zahlen der Wanderer sind widersprüchlich, da Deutschland immer unattraktiver für Einwanderer wird. Dazu gibt es dass Problem, dass Menschen, die in der Grenzzone leben, in Deutschland arbeiten und in Tschechien günstig leben. Bundeskanzler Schröder wäre
es am liebsten, wenn den Osteuropäern der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt
sieben Jahre lang verschlossen bleiben würde. Aber das würde
Probleme mit dem EU-Gesetz, der freien Wohnsitzwahl in der EU, geben.
Schröder möchte es deutschen Arbeitgebern aus den Grenzregionen verbieten, Arbeitskräfte einzustellen, die ihren Wohnsitz im Tschechien bzw. Polen haben. So will er den hieraus resultierenden Steuerausfällen einen Riegel vorschieben. In beiden Fällen ist noch keine Entscheidung gefallen. Ein positives Ende für das Konzept von Bundeskanzler Schröder ist fragwürdig. Landwirtschaft Die Bedeutung des nahenden EU-Beitritts für die Landwirtschaft Tschechiens Es gibt zahlreiche Befürchtungen, dass nach dem Beitritt in die Europäische Union ausländische Investoren die verhältnismäßig günstigen Agrarflächen Tschechiens aufkaufen werden. Diese würden aufgrund ihrer moderneren Maschinen eine nicht zu schlagende Konkurrenz für einheimischen Betriebe darstellen. Das Ergebnis wäre eine Welle von Konkursen in den Betrieben, was einen weiteren Preisverfall der Flächen nach sich zöge. Aufgrund des Wegfallens der Zölle glauben auch viele Landwirte Tschechiens sich in Zukunft gegen eine Flut von importierten Agrarprodukten durchsetzen zu müssen. Die ist bereits in einem gewissen Maßstab der Fall. Um diesen Ängsten zu begegnen, haben sich die noch aus den Zeiten der Sowjetunion stammenden Agrargenossenschaften auf Massenproduktion umgestellt. Dies hat unweigerlich Qualitätseinbußen der Produkte sowie Rationalisierungsmaßnahmen - um Kosten zu sparen - zur Folge. Etwaige Personalentlassungen aufgrund der höchstwahrscheinlichen Lohnsteigerungen werden nicht zu vermeiden sein. „... und Tiere, die heute noch auf Stroh liegen, werden dann auf Spaltenböden stehen“. Seit 1990 hat sich die Ackerfläche
Tschechiens um etwa 118.000 ha verringert. Gleichzeitig hat sich die Zahl
der Rinder von 3,36 auf 1,65 Millionen Rinder gut halbiert. Mehr als 300.000
Menschen haben seit dem ihren Arbeitsplatz im Agrarsektor verloren.
Alles in allem verliert die Landwirtschaft Tschechiens bei dem nahenden EU-Beitritt. © by Alex Schröder and Marcus Thiel (10b)
Quellen: http://www.br-unserland.de/Seiten/0109/010907/0907-1.html http://www.br-unserland.de/Seiten/0109/010907/0907-1f.html http://www.br-unserland.de/Seiten/0109/010914/0914-5.html http://www.asg.physik.uni-erlangen.de/europa/cz/cz1g.htm Spiegel Online
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© Susan Wessin - 27/12/2001 Thomas-Mann-Schule Lübeck